Wie lege ich ein Facebook-Karussell an?

Bei Facebook habt Ihr verschiedene Möglichkeiten, Euren Content gegen Bezahlung zu bewerben. Eine davon ist der sogenannte Carousel Post – das Facebook-Karussell. Wie Ihr das Karussell anlegen könnt, erfahrt Ihr hier.

Wie lege ich ein Facebook-Karussell an?

In diesem Artikel haben wir Euch die verschiedenen bezahlten Werbemöglichkeiten auf Facebook vorgestellt und Euch erklärt, wofür Ihr das Facebook-Karussell nutzen könnt. Jetzt wollen wir Euch zeigen, wie genau Ihr ein solches Werbe-Karussell anlegen könnt.

Geht dafür zunächst in Euer Facebook-Werbekonto. Dorthin gelangt Ihr, wenn Ihr auf den Drop-Down-Pfeil oben rechts in der festgepinnten Facebook-Steuerungsleiste klickt und „Werbeanzeigen verwalten“ anwählt.

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Marketingziel festlegen

Im Werbekonto könnt Ihr dann den Reiter „Kampagnen“ auswählen und hier auf „Erstellen“ klicken, um eine neue Kampagne anzulegen. Auf der Seite, die sich nun öffnet, werdet Ihr nach Eurem Marketingziel gefragt – wählt hier „Traffic“ aus und tragt in dem Feld, das dann auftaucht, den Namen Eurer Kampagne ein. Wir empfehlen Euch, die Kampagnen klar zu benennen, damit Ihr nicht durcheinander kommt. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise „Top News [Stadt] TT.MM.JJJJ“. Das ist aber Euch überlassen.

Zielgruppe einstellen

Habt Ihr den Kampagnentitel eingetragen, gelangt Ihr auf die nächste Seite. Hier stellt Ihr zunächst die Anzeigengruppe, also Eure Zielgruppe ein. Habt Ihr bereits eine Zielgruppe für Eure Facebook-Kampagnen angelegt, könnt Ihr diese bei „Gespeicherte Zielgruppe verwenden“ anwählen. Ansonsten müsst Ihr eine neue Zielgruppe erstellen.

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Klickt dazu auf „Neu erstellen“ und gib ganz oben auf der Seite im Feld „Name der Anzeigengruppe“ den Titel ein, den die Zielgruppe haben soll.

Für Lokalnewsrooms: Wähle bei Standort „Jeder an diesem Ort“ aus. Gib deine Stadt im Textfeld neben „Einschließen“ ein und reduziere den Umkreis sofern Du tatsächlich nur für diese Stadt berichtest auf die geringste Kilometerzahl – das sind 17 Kilometer. Deckst Du einen weiteren Umkreis ab, passe die Kilometerzahl entsprechend an. Alterstechnisch solltest Du Deine Zielgruppe von 18-65+ festlegen und alle Geschlechter erreichen. Die restlichen Felder kannst Du freilassen. Mit Klick auf „Diese Zielgruppe speichern“ wird die Zielgruppe für spätere Kampagnen gespeichert.

Für Special-Interest-Newsrooms: Eine Standort-Begrenzung auf Städte macht je nach Newsroom-Fokus hier nur wenig Sinn. Stattdessen könnt Ihr Eure Zielgruppe beispielsweise nach Interessen definieren. Probiert Euch aus und justiert nach, wenn Ihr merkt, dass die Einstellung noch nicht optimal ist.

Platzierungen bearbeiten

Habt Ihr Eure Zielgruppe ausgewählt, könnt Ihr die Platzierungen Eures Karussell-Posts einstellen. Anstatt der von Facebook empfohlenen automatischen Platzierung empfehlen wir Euch, die Platzierungen zu bearbeiten. Entfernt bei den Platzierungen alle Häkchen außer den Haken „Feeds“ im Facebook-Abschnitt. So wird Eure Werbung nur in den Newsfeeds der User ausgespielt – die Einstellung, mit der wir die besten Erfahrungen gemacht haben.

Budget und Zeitplan festlegen

Jetzt müsst Ihr noch das Budget und die Zeit festlegen, während der die Anzeige aktiv sein soll. Zunächst solltet Ihr die Einstellung „Laufzeitbudget“ anwählen. Achtung: An dieser Stelle passt Facebook automatisch das Budget auf 350 Euro und die Laufzeit auf einen Monat an. Das müsst Ihr nachjustieren: In den bestehenden tagesaktuellen Newsrooms für Lokaljournalismus hat sich ein Zeitraum von zwölf Stunden über Nacht bewährt: also beispielsweise von 21 bis 9 Uhr, von 22 bis 10 Uhr oder von 23 bis 11 Uhr. So erreicht Ihr Leser in Zeiten, in denen Ihr nicht auf Facebook aktiv seid und lockt zudem die Frühaufsteher unter Euren Lesern auf die Seite. Auch eine Laufzeit über 24 Stunden oder länger wäre möglich – passt das nach Belieben an Eure Bedürfnisse an.

In punkto Budget müsst Ihr experimentieren: Mit wie viel Geld erreicht Ihr wie viele Nutzer? Vorgaben gibt es da keine. Wir haben bisher gute Erfahrungen mit Beträgen zwischen 80 und 120 Euro für zwölf Stunden gemacht, Ihr könnt aber auch mit weniger Geld anfangen.

Format und Links

Bevor Ihr das Format festlegen könnt, müsst Ihr noch angeben, von welcher Eurer Seiten die Anzeige geschaltet werden soll – welche Seite also im User-Feed als Quelle auftaucht. Das könnt Ihr unter dem Punkt „Identität“ auswählen. Bei „Format“ wählt Ihr dann das Karussell aus und könnt Euch direkt an den Inhalt machen.

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Tragt zunächst den Text ein, der in Eurem Karussell-Post stehen soll. Das Feld dafür siehst Du oben im Bild. Hier könnt Ihr Euch austoben. Zwei Ideen für Merkurist-Netzwerk-Newsrooms mit Fokus auf Lokalberichterstattung wären zum Beispiel:

  • Merkurist [Stadt] - Deine Stadt, Deine Nachrichten. Hier sind unsere Themen des Tages/der Woche...
  • Bei Merkurist entscheidet Ihr, über welche Themen wir berichten. Unsere Themen des Tages/der Woche... lest Ihr hier:

Entscheidet dann, wie viele Textkacheln Ihr im Karussell haben wollt – wir empfehlen Euch mindestens drei und maximal fünf Artikel. Außerdem packt Facebook ans Ende des Karussells eine zusätzliche Kachel mit „Mehr dazu“, die auf Eure Seite verlinkt.

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Bearbeitet anschließend die einzelnen Kacheln. Unter „Bild ändern“ könnt Ihr das Titelbild des jeweiligen Artikels hochladen, bei „Überschrift“ den Artikel-Titel und bei „Beschreibung“ die Spitzmarke Eures Textes einfügen. Arbeitet hier mit den selben Bildern und Titeln wie im Newsroom, damit Eure Leser nicht durcheinander kommen.

Achtet auch darauf, dass sowohl die Ziel-URL als auch die „Mehr anzeigen“-URL (siehe Bild) auf die Startseite Eures Newsrooms verlinken. So klicken Eure Leser von dort auf den jeweiligen Text, der sie interessiert. Die Klickrate wird dadurch in den Artikelstatistiken korrekt gewertet – kommen Leser über Facebook direkt auf einen Artikel, hat das in der Regel keinen Einfluss auf die Klickrate.

Die restlichen Felder könnt Ihr so lassen, wie sie voreingestellt sind. Mit Klick auf „Bestätigen“ schickt Ihre Eure Kampagne ab, sobald Facebook sie überprüft und freigegeben hat, steht der Werbeanzeige nichts mehr im Weg.

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