Was ist Oculus Reading?

Eines der wichtigsten Tools im Newsroom: Wie Oculus Reading funktioniert und was mit den Daten passiert, erfahrt Ihr hier.

Was ist Oculus Reading?

Mit der Oculus-Reading-Technologie von Merkurist könnt Ihr genau nachvollziehen, was Eure Leser in Eurem Newsroom gesehen, gelesen oder weggeklickt haben. Sie läuft konstant im Hintergrund mit und erhebt Daten zum Nutzungsverhalten Eurer Leser, anhand derer Ihr Eurer Angebot optimieren könnt.

Wie Oculus Reading funktioniert

Oculus Reading tastet den sichtbaren Bereich des Newsrooms ab und rechnet das Leseverhalten über eine ermittelte durchschnittliche Lesegeschwindigkeit hoch. Dabei zählt es die Wörter in einem Absatz und berechnet, wie viele der Wörter im Zeitraum, in dem der Absatz im Blickfeld war, gelesen werden konnten.

Oculus Reading erkennt,

  • welche Textteile und Werbeanzeigen wie lange im Sichtfeld Eurer Leser waren
  • ob Eure Leser Teile eines Texts übersprungen haben
  • ob und wann Eure Leser abgesprungen sind
  • worauf Eure Leser geklickt haben

Die Oculus-Daten sind auf Desktop-Computern zu 90 Prozent genau und auf Mobiltelefonen sogar zu 95 Prozent.

Für Euch sichtbar machen könnt Ihr Oculus Reading über Klick auf das Newsroom-Menü > Admin.

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Dort klickt Ihr auf „Oculus Feedback aktivieren“.

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So könnt Ihr Oculus Reading im Newsroom sehen. Das sieht dann wie folgt aus:

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Gelesene Elemente werden eingefärbt dargestellt. Unter den jeweiligen Absätzen wird Euch zunächst ein kleiner Countdown angezeigt, der von zwei bis null runterzählt. So wird die Zeit bis zur sichtbaren Einblendung (die ab zwei Sekunden gilt) veranschaulicht.

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Auch die „visibility time“, also die Zeit im Blickfeld, wird Euch dann angezeigt. Außerdem seht Ihr die „time to read“, also die durchschnittliche Zeit, die es dauert, den Absatz zu lesen, und die Anzahl der Wörter im Absatz und wie viele davon schon gelesen wurden.

Achtung: Oculus Reading läuft im Newsroom immer mit. Die Aktivierung des Oculus Feedbacks über Newsroom-Menü > Admin macht das Tool nur (für Euch) sichtbar.

Was mit den Oculus-Daten passiert

Die Daten, die Oculus Reading erhebt, werden für einiges eingesetzt: zum Beispiel für das User Profiling, Features wie Statistical Content Prognosis, Statistical Content Optimization und die Produktion und Verbreitung von Inhalten.

Unmittelbar aus den Daten lernen könnt Ihr in den Live-Statistiken für Artikel und Werbeprodukte.

Statistik für Artikel

Zur Artikelstatistik gelangt Ihr über das Newsroom-Menü > Dashboard und Klick auf „Statistik“ hinter dem jeweiligen veröffentlichten Artikel. In der Artikelstatistik könnt Ihr unter anderem sehen, wie oft der Artikel eingeblendet wurde, wie viele Personen ihn gelesen haben, welche Klickrate er erzielt hat, zu wieviel Prozent er durchschnittlich gelesen wurde und wieviel Zeit die Leser durchschnittlich auf dem Text verbracht haben.

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Statistik für Werbeprodukte

Wollt Ihr wissen, wie der Banner oder der Content-Marketing-Artikel Eures Kunden ankommt, könnt Ihr auch hier die Statistik überprüfen. Über den Reiter Sales > Produkte > Banner und Co. und den Schraubenschlüssel im Admin-Dashboard kommt Ihr zur jeweiligen Kampagne. Mit Klick auf „Zur Statistik“ gelang Ihr in die Statistik des jeweiligen Produkts.

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Während die Statistik bei Content Marketing beispielsweise so aussieht wie die für einfache Artikel, ist die Statistik für andere Werbeprodukte abweichend aufgebaut – wie diese Statistik für ein Standardbanner:

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Die Statistik unterscheidet Einblendungen und sichtbare Einblendungen. Als „sichtbar“ gilt eine Einblendung erst dann, wenn das Produkt mindestens zwei Sekunden im Sichtfeld des Lesers war. Auch die Klicks auf den Banner werden gezählt, ebenso wie die sich daraus ergebende Klickrate und die durchschnittliche Zeit im Sichtfeld des Lesers.

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